allani Kinderhospiz Bern ist neu eine Stiftung

Aktualisiert: 18. Mai

Der Traum vom ersten Kinderhospiz der Schweiz wird immer konkreter. Um organisatorische Themen voranzutreiben und den Anforderungen von Grossspender:innen gerecht zu werden, ändert allani die Organisationsform.

Das allani-Haus in Riedbach
Das allani-Haus in Riedbach

2022 beginnt der Umbau des allani-Hauses. Auch organisatorisch steht dem ersten Kinderhospiz der Schweiz eine intensive Phase bevor. In den nächsten Monaten werden im Betriebskonzept wichtige Fragen der Organisation geklärt. Noch in diesem Jahr will allani erste operative Stellen ausschreiben und diese im Verlauf von 2023 besetzen.


Um diese Professionalisierung der Strukturen zu ermöglichen, hat allani Ende März 2022 die Aktivitäten des bisherigen Vereins «allani Kinderhospiz Bern» in eine Stiftung überführt.


Warum eine Stiftung?

Die Stiftung ist die künftige Betriebsorganisation des Kinderhospizes und kümmert sich um alle nötigen Schritte, damit dieses im Herbst 2023 eröffnet werden kann. Dazu gehört insbesondere das Fundraising.


Eine Stiftung ist eine enger definierte Rechtsform als ein Verein. Namentlich ist der Stiftungszweck nicht änderbar, was von Vorteil bei der Ansprache von potentiellen Grossspendenden ist.


Alle Mitglieder des bisherigen Vereinsvorstands bleiben für allani aktiv und arbeiten künftig als Projektteam zusammen. Der neue Stiftungsrat ist indes kleiner und soll auch Neuzugängen offen sein, wobei “alteingesessene” allanis die Mehrheit haben werden.

Gruppenbild mit vier stehenden und fünf sitzenden Personen
Der bisherige Vereinsvorstand inklusive Leiterin der Geschäftsstelle

Susanne Peter bleibt Präsidentin von allani Kinderhospiz Bern. Vizepräsident wird Stephan Käser, und die bisherigen Vorstandsmitglieder Simone Keller und Patrick Schafer komplettieren den Stiftungsrat vorerst.


Neue Gesichter

Diese Entwicklungen und der Projektfortschritt führen zu mehr Arbeit bei der Geschäftsstelle von allani. Deshalb hat der Vorstand zwei befristete Teilzeitanstellungen beschlossen.

Linda Halter arbeitet seit dem 1. April (kein Scherz!) als Sachbearbeiterin in der Administration und im Fundraising. Sie studiert zurzeit Soziale Arbeit an der Fachhochschule Nordwestschweiz. Linda hat bereits drei Praktika im sozialpädagogischen Bereich in Wohnbereichen und einer Tagesstätte absolviert, wo sie aus nächster Nähe erlebte, wie der Alltag mit Menschen mit Beeinträchtigungen aussieht. Es ist ihr eine Herzensanliegen, den Blick von Selbstbetroffenen in die allani-Struktur zu geben.


Per 1. März ist Raffael Hirt als Leiter Kommunikation und IT-Projektleiter zum Team gestossen. Er übernimmt das Ressort Kommunikation, das bis jetzt ausschliesslich aus Freiwilligen bestand. Ausserdem kümmert er sich um die Beschaffung der für den Hospizbetrieb nötigen Informations- und Kommunikationstechnologien. Davor engagierte er sich während eineinhalb Jahren ehrenamtlich für den Verein und arbeitete ein Jahrzehnt in der Unternehmenskommunikation der SBB, wo er ähnlich facettenreiche Projekte betreute und Erfahrungen mit neuen Arbeitsformen wie Scrum sammelte. Er engagiert sich ehrenamtlich als Mental-Health-Botschafter.

Vielen Dank!

Die Freiwilligenarbeit bleibt für das erste Kinderhospiz der Schweiz auch in Zukunft eminent wichtig. Deswegen organisiert allani in Zusammenarbeit mit pro pallium ab Mai eine Basisschulung in pädiatrischer Palliative Care.


Zudem sind für viele Fragen das Wissen und die Erfahrungen der Fachpersonen aus dem bestehenden Netzwerk zentral. allani informiert weiterhin proaktiv und transparent über den Stand des Projekts und ist dankbar für jegliches Engagement.



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